
(auch für Rinder, Schweine und Geflügel geeignet)
Leinenstroh wird aus dem Inneren der schnell nachwachsenden Flachspflanze gewonnen und
ist damit besonders ökologisch.
Durch seine feine Struktur bindet Leinenstroh schnell die Feuchtigkeit und lässt damit Ammoniakgeruch
erst gar nicht entstehen. Diese Einstreu ist sehr gut geeignet für Pferde mit Atemwegserkrankungen,
da sie mehrfach entstaubt ist.
Leinenstroh ist sehnen- und gelenkschonend durch die Bildung einer trockenen und elastischen Matratze.
Diese Einstreu ist daher optimal für Pferde mit Hufproblemen.
Durch sein extremes Saugvermögen ist Leinenstroh besonders sparsam und verringert damit die Mistmenge
um bis zu 75%. Leinenstrohmist ist zu 100% kompostierbar und zersetzt sich extrem schnell.
Sie erhalten dieses Leinenstrohprodukt als verschweißte Ballen à ca. 20kg.
Für eine Pferdebox von 9 qm benötigt man 4-5 Ballen Leinenstroh, so dass für den Anfang eine Matratzenhöhe
von rund 5cm erreicht wird. Um die Matratzenbildung zu beschleunigen und die optimale Bindung des Urins zu
erreichen, kann die frische Einstreu leicht und gleichmäßig z.B. mit Hilfe einer Gießkanne befeuchtet werden.
In den ersten 1-2 Wochen sollten nur die Pferdeäpfel täglich mindestens einmal entfernt werden. Da sich die
Matratze gerade im Aufbau befindet, darf Sie nicht auf der Suche nach Urinstellen aufgestochen oder umgedreht werden.
Dies würde in Verbindung mit Sauerstoff zur Ammoniakbildung führen und die Saugfähigkeit reduzieren. Die saubere
Einstreu wird dabei von den Seiten zur Mitte gegabelt und glatt geharkt.
Nach den ersten 1-2 Wochen werden zum täglichen Entfernen der Pferdeäpfel die Urinstellen, erkennbar an der
dunklen Verfärbung der Einstreu, entfernt und ein halber bis ein 1 Ballen nachgestreut.
Der Hersteller empfiehlt den kompletten Austausch der Einstreu alle 3-6 Monate.
Leinenstroh ist nicht zum Verzehr geeignet und darf nicht verfüttert werden!
Aufgrund der natürlichen Bitterstoffe des Leinenstrohs wird es vom Pferd in der Regel nicht gefressen.
Einige Pferde neigen allerdings dazu, selbst ihre Einstreu zu fressen, sei es aus Langeweile oder auch
aufgrund unausgewogener Fütterung. Leinenstroh ist durch seine Struktur gut verdaulich, allerdings kann es
bei der Aufnahme größerer Mengen zu Störungen im Verdauungsapparat führen.
Vor Erstgebrauch kann man die Einstreu mit Essigwasser im Verhältniss 1:1 besprühen, um dem Pferd damit
die Lust am Fressen zu nehmen.
Besonders wichtig ist jedoch, auf eine regelmäßige und ausreichende Raufuttergabe zu achten.